[Rezension] Glasseelen - Tanja Meurer

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Titel: Glasseelen
Autor: Tanja Meurer
Original: Schattengrenzen
Übersetzung: /
Cover: 
Teil einer Reihe: 1/3
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 424
Genre: Mystery-Thriller
Erscheinungstag: September 2017
Preis: 16,95€
Kindle Edition: 4,99€



Vor Camilla und Theresa stürzt sich ein Mann vom Dach des Pergamonmuseums zu Tode. Seine Augen lösen sich in Staub auf, und aus seiner Hand rollen blutige Augäpfel sowie ein antikes Fernrohr. War es Selbstmord?

Theresa schwört, dass sie kurz zuvor auf dem Dach einen ungeheuren, missgestalteten Mann wahrgenommen hatte, der den Selbstmörder gestoßen hat. Dabei gibt es eine unheimliche Parallele zwischen dem vermeintlichen Selbstmörder und den Opfern eines Serienkillers, der in Berlin sein Unwesen treibt: herausgeschnittene Augen.

Obwohl sich Camilla und Theresa unter der Betreuung der Polizei in Sicherheit wähnen, nimmt der Serienkiller sie ins Visier, und wenig später verschwindet Theresa spurlos. Ist sie geflohen, weil sie sich von Andreas Grimm, dem ermittelnden Oberkommissar, bedrängt fühlte, oder wurde sie Opfer des Serienmörders? Camilla versucht, ihre Freundin auf eigene Faust zu finden und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Mit dem Namen „Sandmann“ bekommt sie einen entscheidenden Hinweis, doch der Killer ist nicht leicht zu überlisten. Von Panik getrieben, gerät Camilla in die Unterwelt der Hauptstadt und stößt dort auf rätselhafte Menschen.

Tief unter der Stadt wird währenddessen eine ausgeweidete, augenlose Leiche einer Frau entdeckt – Theresa.

Das Cover ist mega und ein echter Hingucker. Der rote Lippenstift steht im starken Kontrast zu den ansonsten blassen Farben. Ich bin froh das Buch als Printausgabe im Regal zu haben.

Aufgrund des Covers wurde ich natürlich neugierig auf den Inhalt des Buches. Der Klappentext klang interessant, obwohl ich sagen muss, dass er etwas zu lang geraten ist. Er verrät zu viel über die Geschichte, ich mag es lieber, wenn Klappentexte nicht zu viel über den Storyverlauf erzählen.

Der Einstieg ins Buch hat mir sehr gut gefallen und fiel mir leicht. Die erste Szene war spannend und hat mich gefesselt. Es haben sich viele Fragen aufgeworfen, welche ich beantwortet haben wollte. 

Schon im ersten Kapitel bekommt man eine Kostprobe des bildhaften Schreibstils von Tanja. Dieser zieht sich durch die gesamte Geschichte und lässt beim Leser ein interessantes Kopfkino entstehen. 

Als Grundidee für dieses Buch, hat sich die Autorin "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann zum Vorbild genommen. Gehört hatte ich von dieser Novelle schon, aber gelesen bisher noch nicht. Vielleicht wäre es ratsam die Geschichte zu lesen, bevor man mit "Glasseelen" beginnt. Einfach um die Zusammenhänge besser zu verstehen, doch es geht auch ohne.

Der Leser begibt sich auf eine spannende Verfolgungsjagd durch den Untergrund von Berlin. Zusammen mit mystischen Elementen besticht dieser Thriller durch Spannung und vielschichtige Charaktere. Einmal in der Geschichte gefangen, kommt man so schnell nicht mehr heraus.

"Glasseelen" ist der erste Band einer Trilogie und nach dem Ende möchte man Band zwei unbedingt lesen. Ein spannender Mystery-Thriller, der den Leser gefangen hält. 

 
*** Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Netzweragentur Bookmark und der Autorin für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar ***




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